Ansprechpartner
Sascha Wunderlich (Verkaufsleiter)
Uta Zimmermann (Verkauf)
Kurzinformation
- Erfahrung: 35 Jahre
- Format: max. 150x200 mm
- Maschinen: ca. 20
- Anwendung: Lohnfertigung
- Oberfläche: plan, konvex, konkav
tieferliegende Ebene - Materialien: Kunststoff, Metall
- Farben: Pantone®, RAL, HKS
- Besonderheit: feine Schriften
Tampondruck
Allgemein
Der Tampondruck als relativ junges und innovatives Verfahren nimmt bei der Weidling GmbH einen besonderen Stellenwert ein. Deutschlandweit zählt die Weidling GmbH mit ca. 20 Ein- und Mehrfarb-Tampondruckmaschinen zu den erfahrensten und größten Lohnfertigern in diesem Bereich. Insbesondere der frühe Ansatz in den siebziger Jahren das Tampondruckverfahren für Industrieapplikationen einzusetzen, beschleunigte den Erfolg.
Verfahren
Das Tampondruckverfahren ist ein indirektes Druckverfahren. Die Druckform ist ein Klischee, ursprüglich aus Stahl, heute aus einem Kunststoffmaterial (Photopolymer). Der Positivfilm wird auf die Druckform gelegt und unter Vakuumansaugung belichtet. Nach dem Auswaschen (bei Stahlklischees Ätzen) liegt das Motiv in einer ca. 30 μm Vertiefung, worin sich durch einen Rakelvorgang (aus Bandstahl oder Keramik) die Farbe gleichmäißg verteilt. Der Tampon (Silikon) nimmt die Farbe aus der Vertiefung auf und überträgt sie auf den Bedruckstoff. Es wird zwischen offenen (Farbwanne) und geschlossenen (Farbtopf) Maschinen sowie Ein- und Mehrfarbmaschinen unterschieden. Bei der Weidling GmbH sind Ein-, Zwei, und Vierfarbmaschinen im Einsatz, wobei je nach Druckanforderung auch Drucke mit mehr als vier Farben möglich sind.
Vorteile
Aufgrund der Verwendung eines hochelastischen farbabweisenden Silikontampons, der ähnlich wie ein Stempel funktioniert, lassen sich die verschiedensten Oberflächen direkt bedrucken. Durch die Elastizität des Silikons kann sich der Tampon bei der Farbabgabe dem Druckgegenstand anpassen, wodurch sich auch unebene Flächen (z. B. konvex, konkav) bedrucken lassen. Zudem ist eine besonders detailgetreue Darstellung des Druckmotives möglich.
Materialien
Aufgrund der unterschiedlichen Anwendungsgebiete wurde von den Farbherstellern in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl von auf das Druckgut abgestimmten Farbsysteme entwickelt. Somit ist es möglich, fast alle in der Industrie gängigen Materialien zu bedrucken. Bei schwierigen Materialien stehen der Weidling GmbH Labore verschiedener Anbieter für Überprüfungen und Haltbarkeitstests zur Verfügung.
- Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS)
- Polycarbonat (PC)
- Polyester (PES)
- Polyamid (PA)
- Polypropylen (PP)
- Polyethylenterephthalat (PET)
- Polystyrol (PS)
- Polyvinylchlorid (PVC)
- Acrylglas (PMMA)
- Glas
- Metall
- Carbon
- Karton
- Verbundmaterialien
- Sonderwerkstoffe
Anwendungen
Vielen Menschen ist das Tampondruckverfahren nicht bekannt, obwohl sie täglich Dinge wie Flaschen, Kugelschreiber oder Telefone in die Hand nehmen, die mit diesem Druckverfahren gekennzeichnet wurden. Bei industriellen Anwendungen werden vor allem Kunststoffspritzteile und metallische Werkstoffe bedruckt. Typische Artikel sind Frontblenden, Deckel, Tasten, Schalter, Skalen, Becher, Armaturen, Modellbauteile, Glaskörper und Werbeartikel.
Maschinenpark
- Tampondruckmaschine 1-farbig Typ PP21 max. Format 70x70 mm (2 Stück)
- Tampondruckmaschine 1-farbig Typ PP100 max. Format 90x70 mm
- Tampondruckmaschine 1-farbig Typ TPX350 max. Format 100x300 mm
- Tampondruckmaschine 1-farbig Typ TM150 max. Format 120x120 mm
- Tampondruckmaschine 1-farbig Typ MPT90M max. Format 120x160 mm
- Tampondruckmaschine 1-farbig Typ MPHC90 max. Format Ø 80x250 mm
- Tampondruckmaschine 1-farbig Typ MD125-250 max. Format Ø 110 mm
- Tampondruckmaschine 1-farbig Typ TPSIC max. Format Ø 90 mm (2 Stück)
- Tampondruckmaschine 2-farbig Typ MKM80-2 max. Format Ø 90 mm
- Tampondruckmaschine 2-farbig Typ MPC2PS90 max. Format Ø 80 mm
- Tampondruckmaschine 4-farbig Typ MKM80 max. Format Ø 80 mm (2 Stück)
- Tampondruckmaschine 4-farbig Typ MPC4PS90 max. Format Ø 80 mm
- Vakuum-Belichter Typ MSG, Format 245x600 mm
- diverse Trockenöfen für Formteile


